Logbuch des Textfabrikanten.
habe im spiegel den leitartikel über die eurokrise gelesen.
ich werde einen verdacht nicht los: vielleicht ist die große aufgeregtheit mit der wir der krise begegnen nichts weiter als der versuch etwas zu retten was nicht mehr zu retten ist:
der kapitalismus in seiner industriellen prägung.
wir wollen die alten regeln retten. mehr ist besser. big is beautiful. time is money. alles sprüche aus der neuzeit. wir halten ein wirtschaftsmodell am laufen das längst an sein ende gekommen ist. nicht die die mehr arbeiten erhalten mehr geld. denen die geld haben fließt das geld auch ohne produktivität zu.
das ist grundlegend falsch.
wir sollten uns auf neue strategien konzentrieren und nicht unser geld und unsere intelligenz auf ein totes system verwenden das wir nur verabsäumt haben zu beerdigen.
beerdigen wir den kapitalismus und erfinden wir uns neu.
das wäre eine aufgabe für die es sich lohnen würde morgens aufzustehen und den tag zu ende zu bringen.