Logbuch des Textfabrikanten.
der textfabrikant ist unter die fremdarbeiter gegangen. die produktion mußte zum teil ausgelagert werden. an die universität salzburg. ans institut für germanistik. dort wird nun vieles geschrieben was die welt der literatur ausmacht. die welt 3 der literatur.
seit oktober läuft die produktion auch dort auf hochtouren. wenig sichtbar. wenig nachhaltig. es ist doch seltsam wie die gespiegelte welt der literatur an der universität neues fürs schreiben bringt und doch so weltfremd dem autor als individuum begegnet. ihm so unangemessen erscheint.
nun ist der textfabrikant nicht nur produzent (autor) und vermittler (verleger) sondern auch noch prüfer und kritiker (germanist). jedes eigene werkstück wird überprüft und nochmals befragt ob es den anforderungen entspricht. das macht das schreiben nicht einfacher - aber vielleicht präziser.
auch ein neues buch ist seit drei wochen in arbeit. diesmal über einen lebenden schriftsteller. es ist unerläßlich über andere nachzudenken für den textfabrikanten. neue werkstücke können nur entstehen in konfrontation mit der welt. auch mit der welt der anderen schriftlichkeit. es trägt den arbeitstitel peter wawerzinek. hinter geschlossenen türen. literarische annäherung an einen unerhörten.
der blog der dieses buch begleiten wird: http://wawerzinek.over-blog.de/