Logbuch des Textfabrikanten.
Beim einarbeiten der korrekturen am manuskript kain | zand für die edition art science dachte ich: für günther anders wäre ich wahrscheinlich ein antiquierter verleger. In der edition art science wird noch wie in einam handwerksbetrieb mit maschineller unterstützung gearbeitet. Die|der autor|in liefert den text. Danach layout. Korrektorat ist ausgelagert.
Rechtschreibung war noch nie mein stärke.
Korrekturen einarbeiten. Ab zur druckerei.
Ansuchen bei subventionsgebern für die finanzierung. Wir haben keine basissubvention trotz langer verlagsarbeit. Die verlagsvförderung ist heillos veraltet. Begünstigt die großen und schwächt die kleinen.
Ein anderes thema für einen anderen tag.
Sind die bücher gedruckt nächster arbeitsschritt: Text für die webseite erstellen. Werbemail versenden. Rechnungen schreiben. Bücher für deutschland nach freilassing bringen. Buchversand ins ausland von einem österreichischen postamt ist unrentabel. Und dann noch zu allem überdruß abrechnen mit subventionsgebern und bilanzieren.
Alles im einmannbetrieb mit einfraukorrektorat.
Die edition art science hat den aufwand eines mittelverlages und dennoch nur die ressoucen eines miniverlages. Ohne die technologischen entwicklungen des letzten jahrhunderts wäre eine verlagsarbeit wie meine nicht zu machen. Computer. Software. Digitaldruck. Web 2.0.
Erst dieser technologische fortschritt macht diese textmanufaktur erst möglich.