Logbuch des Textfabrikanten.
Nicht zu denken ist undenkbar.
Das denken macht niemals pause.
Kein wochenende. Kein feiertag. Kein urlaub.
Seit ich mit der textfabrikation im jahr neunzehnneunundsiebizig begonnen habe stand die fabrik keinen tag still. Der feuer in der schmiede loderte immer. Das glühende eisen lief jede tag in die gußformen. Die abgekühlten werkgegenstände türmen sich seit jahren in meinem archiv.
Ich bin ein fließbandarbeiter ohne produktiven nutzen.
Ich hetze mit meiner hand den produkten meines denkens hinterher.
Das band läuft und läuft und mein schreiben kommt immer zu spät.
Was gedacht wurde muß geschrieben werden.
Jeder tag ohne schrift ist ein verlorener tag.