Logbuch des Textfabrikanten.
viele tage sind ins lang gegangen.
der blog lag brach. ja da gebe es viele gründe dafür. einer der wesentlichsten ist wohl das schreiben.
klingt paradox ist aber so.
mein germanistikstudium nimmt mich in beschlag. lesen, lesen, lesen. schreiben für die pädagogik. sechzig seiten da, zwanzig dort. dann noch prüfungen. stress ist das nicht. nein, stress ist so ein großes und abgenutztes wort. stress ist oft auch eine ausrede dafür dass man sein leben nicht verändern will. für das was man versäumt. mir macht das studieren spaß. es ist kein stress.
nun gut. soviel dazu. stress nein. überarbeitung ganz sicher.
ich habe mein leben sooft verändert dass ich manchmal gar nicht mehr sagen kann was das ist: mein leben.
schreiben für das was mich umtreibt. schreiben für die ökonomie. schreiben als brotberuf.
schreiben.
ja schreiben hält mich fern von hier.
vielleicht sollte ich wieder mehr einträge hier machen.
ich schreibe an drei büchern. gleichzeitig. ja da werden sie wieder sagen: der raimund halst sich schon wieder gewaltig was auf. ja aber wenn wir uns nichts aufhalsen geht auch nichts weiter. also halsen wir uns die welt auf und stoßen wir sie aus. so als hätten wir eine nacht durchgemacht und zuviel gesoffen.