Logbuch des Textfabrikanten.
was an büchern noch zu schreiben bleibt? wenige. schreiben ist für mich kein zeitvertreib sondern erkenntnisgewinn. wo es keine erkenntnis mehr zu gewinnen gilt kommt auch das schreiben an ein ende. ein gedichtband noch. zwei romane. und dann werde ich mich vielleicht zurückziehen. endlich jenes bürgerliche leben beginnen das alle immer schon von mir erwartet haben. nicht nur als fassade. nicht nur im pontjemkischen dorf meiner bürgerlichkeit leben. sondern ernst machen mit dem was menschen leben nennen. auch wenn ich bis heute nicht genau weiß was es bedeutet wenn menschen sagen: ich lebe.