Logbuch des Textfabrikanten.
ende. es geht zu ende. es geht vielleicht zu ende. der tag geht zu ende. draußen ist es hellschwarz. wie lange habe ich geschlafen? den tag über. lange kann mein schlaf nicht angehalten haben. mein notizbuch ist offen. noch nicht zu boden gefallen. mein stift ruht sich im spalt zwischen den seiten aus. dort wo er zu liegen kam nach dem heftigen gebrauch durch meine hand. ich habe geschlafen. ich habe hunger. es ist zehn uhr abends. das pendel der uhr bewegt sich ruhig und gleichförmig. ich liebe diese uhr. mein großvater hat sie in der dachkammer an die wand geschraubt. in seiner dachkammer. jetzt nenne ich sie die meine. der kühlschrank ist gut ausgestattet. darin ruht alles was ein Mensch wie ich zum leben braucht: milch. käse. wurst. salat. in der Oobstschale liegen äpfel und bananen. in der brotlade frisches brot. ich sollte duschen. dringend. das wasser hat all den schweiß und dreck des tages von meiner haut gewaschen. mein körper spürt sich gut an. nur meine beine sind schwer und träge. mein knie schmerzt. ich erinnere mich wieder. ich erinnere mich an einen schmerz. aufgekommen durch mein erzählen. ich muss es zu ende bringen. alles muss an ein ende kommen. an mein ende. ich werde meinem körper nahrung zuführen. danach werde ich mich an die arbeit machen.
noch ist nicht alles erzählt. das Bett steht unbeschlafen in der ecke.